Die Studiengänge des Bauingenieurwesens bieten jungen Menschen hervorragende Zukunftsaussichten

Die Herausforderungen der gesellschaftlichen Megatrends wie Urbanisierung, Energie- oder Mobilitätswende können nur mit Hilfe der Bauindustrie bewältigt werden. Denn es sind die Bauunternehmen, die hierfür die passenden Infrastrukturen wie bspw. Wohnungen, Wind- oder Solarparks, Stromleitungen, oder neue Verkehrswege bauen. Dies gilt auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Im Gegensatz zu den meisten Branchen zeichnet sich die Bauwirtschaft trotz der coronabedingten Beeinträchtigungen weiter durch ein positives Wachstum aus. Wie bereits in der Finanzkrise 2009 ist die Bauwirtschaft daher der Motor der deutschen Wirtschaft und kann zurecht als krisenfeste Branche bezeichnet werden.

Die Auswirkungen des demographischen Wandels machen allerding nicht vor der Bauwirtschaft Halt. Gut 23 % der gewerblichen Arbeitnehmer/innen in unserer Branche sind bereits älter als 55 Jahre. Der Altersdurchschnitt in den Unternehmen der Bauwirtschaft führt zu einem enormen Bedarf an Nachwuchskräften. Und dies gilt nicht nur für die Bauunternehmen, sondern im selben Maße auch für Planungsbüros oder z. B. die öffentlichen Bauverwaltungen. Die Themen sind dabei so vielfältig, wie die zahlreichen beruflichen Karrieremöglichkeiten. Künftigen Bauingenieurinnen und Bauingenieuren stehen alle Wege offen.

Die Bauindustrie steht aber nicht nur für krisensichere Arbeitsplätze und vielfältige Karrieremöglichkeiten, sondern bietet auch attraktive Einsatzmöglichkeiten. Wechselnde Projekte führen dazu, dass keine Langeweile aufkommt und immer neue Herausforderungen auftreten. Hier sind vor allem auch kreative Lösungen und kommunikative Fähigkeiten gefragt. Dies gilt umso mehr mit Blick auf die digitale Transformation. Digitalisierung in der Bauwirtschaft heißt neben Robotik oder 3D-Druck vor allem auch Vernetzung der Arbeitsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Auch wenn das Bauen nach wie vor einen starken handwerklichen Bezug hat, setzen sich nicht nur in der Planung, sondern auch in der Ausführung, immer mehr digitale Anwendungen zur Prozessoptimierung durch. Als Bauunternehmerin bin ich besonders froh, dass sich auch der Anteil der weiblichen Bauingenieurinnen stetig erhöht. Die Zahl der Studienanfängerinnen im Bauingenieurwesen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen und liegt mittlerweile bei knapp 30 %. Auch im Alltag der Bauunternehmen sind immerhin 27 % der beschäftigten Bauingenieurinnen und -ingenieure weiblich. Natürlich ist dies noch steigerungsfähig. Als Branche müssen wir uns weiter um mehr Frauen bemühen, denn eine hohe Geschlechterdiversität tut auch der Bauindustrie gut.

Jutta Beeke,
Vizepräsidentin der BAUINDUSTRIE

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