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Für Offenheit und Austausch

Liebe Studierende, liebe Berufseinsteigerinnen und -einsteiger,
liebe Young Professionals!

Mit der Wahl eines technischen Berufes haben sie bereits eine sehr gute Entscheidung getroffen. Nach unseren Studien zum Arbeitsmarkt haben Sie als Technik-Absolventen gute Karriereperspektiven.

Ihre Chancen auf ein erfülltes Erwerbsleben können Sie durch die Wahl Ihrer Fächer positiv beeinflussen. Besonders gefragt sind derzeit Kenntnisse in diversen Teilgebieten der Elektrotechnik sowie Informatik. Für die digitale Vernetzung unserer Welt sind diese Kompetenzen unerlässlich. Aber auch in klassischen Bereichen ist der Bedarf groß, insbesondere an Fachleuten im Bauingenieurwesen.

Dabei brauchen wir sowohl die fachlichen Experten, die die Grenzen den Machbaren weiter verschieben können, als auch die interdisziplinären Vermittler, die in der Lage sind verschiedene Fachbereiche zu überblicken und deren Zusammenarbeit zu koordinieren. Denn unsere Welt wird täglich komplexer und unser Erfolg hängt zunehmend davon ab, wie gut wir in der Lage sind miteinander zu kommunizieren – über fachliche, soziale und kulturelle Grenzen hinweg.

Seien Sie daher offen und neugierig. Nutzen Sie die Zeit von Ausbildung und Berufseinstieg um sich auszuprobieren. Sammeln Sie Erfahrungen in verschiedenen Firmen und Fachbereichen und finden Sie so heraus, was Ihnen Spaß macht und was Sie besonders gut können.

Ich persönlich hätte meine eigene Karriere nie so planen können, wie sie verlaufen ist, bin aber heute sehr glücklich in meinem Job. Eine Ausbildung als Fachinformatiker, sechs Jahre im Vertrieb und ein spätes Studium der Volkswirtschaftslehre waren nicht das Produkt eines Masterplans. Programmierkenntnisse, Statistik-Expertise und Kommunikationsstärke haben sich jedoch als eine sehr wertvolle Kombination erwiesen, durch die ich schließlich meine Nische gefunden habe. Ebenso wichtig für meinen Weg waren diverse Jobs und Praktika, bei denen ich stets etwas über mich selbst gelernt habe und darüber, wie ich arbeiten möchte. Ich kann Ihnen deshalb nur dazu raten, mit Neugier und Mut die Welt der Technik zu erkunden, auf dass auch Sie Ihren Sonnenplatz darin finden mögen.

Lassen Sie sich dabei von Rückschlägen nicht entmutigen. Mit Hartnäckigkeit und Fleiß schaffen Sie auch schwere Prüfungen und können später in Bewerbungsgesprächen davon berichten, wie Sie diese Schwierigkeiten gemeistert haben. Es ist aber auch in Ordnung, an seine eigenen Grenzen zu stoßen und sich nochmal neu zu orientieren. Scheitern kann auch positiv sein, wenn man daraus die richtigen Schlüsse zieht. Falls Ihnen das theoretisch-abstrakte Studium nicht liegen sollte, spricht auch nichts gegen eine Karriere mit Berufsausbildung und einer späteren Aufstiegsfortbildung. Denn auch praktisch erfahrene Spezialisten sind sehr gefragt, beispielsweise Mechatronikerinnen, die später ihren Industriemeister machen, oder technische Produktdesigner, die mit der Aufstiegsfortbildung zum staatlich geprüften Techniker ähnliche Aufgaben übernehmen wie Ingenieure.

Am Institut der deutschen Wirtschaft erforschen wir wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zusammenhänge mit dem klaren Ziel, Impulse für eine zukunftsfähige Volkswirtschaft zu liefern. Dazu benötigen wir viele Kompetenzen, nicht bloß die der Volkswirte. Die Arbeit in interdisziplinären Teams ist für uns selbstverständlich, denn aus verschiedenen Blickwinkeln sieht man mehr und kommt zu besseren Ergebnissen. Wir beschäftigen Ingenieure und KI-Spezialisten genauso wie Sozialwissenschaftler.

Schauen Sie daher über den Tellerrand Ihres Fachs. Tauschen Sie sich mit Menschen aus anderen Bereichen aus. Reden Sie als Planer mit denen, die ihre Pläne beauftragen und umsetzen. Geben Sie Nachhilfe. Kultivieren Sie Ihre Fähigkeit komplexe Zusammenhänge einfach zu erklären. Der Austausch lehrt uns stets viel über uns selbst und wo wir den Dingen noch stärker auf den Grund gehen müssen.

Am Ende ist das Wichtigste: Bleiben Sie begeistert von der Welt der Technik und stecken Sie andere damit an – denn Techniker werden gebraucht!

Alexander Burstedde
Referent für Berufliche Bildung und Fachkräfte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und
Fachkräftemangel-Experte am Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)
Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (IHK)
Master of Science in Economics

 

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Abteilungsleitung
Sascha Bückermann

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Finkenstraße 10, 68623 Lampertheim
Tel.: 06206 939-442,
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