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Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Studierende,
liebe Absolventinnen und Absolventen!


die fortschreitende Globalisierung des Planeten lässt unsere blaue Erde immer kleiner wirken. Gleichzeitig scheinen die Probleme der Welt immer stärker zu wachsen. Wie ernährt man bald acht Milliarden Menschen und auf welche Weise lässt sich bei schwindenden Ressourcen der Energiehunger rund um den Globus stillen? Wie verbessern und verändern wir Mobilität und wie lässt sich eine teilweise zerstörte Umwelt schonen und regenerieren? Wie verwalten, bewahren und transportieren wir das Wissen der Welt und schaffen Teilhabe an Bildung und Kommunikation?

Die administrative Lösung dieser Probleme ist Aufgabe der Politik. Doch die dazu nötigen Werkzeuge entwickeln vor allem wir in Wissenschaft und Forschung. Besonders gefordert sind dabei die Natur- und Ingenieurwissenschaften.

Die komplexen Problemstellungen unserer Zeit erfordern ein Denken und Arbeiten, das Grenzen überschreitet – geographisch und institutionell. Angewandte wissenschaftliche Arbeit muss international und interdisziplinär sein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leben vom Wettbewerb, mehr aber noch vom Austausch des Wissens und von der Kooperation.

Eine der Geburtsstätten der europäischen Industrialisierung ist das Ruhrgebiet. Seit 250 Jahren ist hier das wirtschaftliche Wohl der Menschen eng mit ingenieurwissenschaftlicher Entwicklung verbunden – zunächst lange Zeit im Bereich der Montanindustrie, dann im Zuge des Strukturwandels seit den 1980er Jahren in neuen Technologien wie IT, Automotive, Kommunikation und Energie.

Die Universität Duisburg-Essen liegt im Herzen dieser Region und ist einer der Motoren dieses Wandels. Mit mehr als 43.000 Studierenden in elf Fakultäten zählt sie zu den zehn größten in Deutschland. Seit ihrer Entstehung im Jahr 2003 hat sich die UDE zu einer weltweit anerkannten Forschungsuniversität entwickelt, was sich auch in internationalen Rankings, wie dem internationalen „Times Higher Education Ranking 200 under 50“, niederschlägt.

Die Fakultät für Ingenieurwissenschaften mit ihren Abteilungen Bauwissenschaften, Elektro- und Informationstechnik, Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft sowie Maschinenbau und Verfahrenstechnik betreibt Grundlagen- und Anwendungsforschung auf hohem, international angesehenem Niveau, beispielsweise in den Bereichen Automotive, Schiffs- oder Brennstoffzellentechnik, aber auch in den Schnittstellen zur BWL und zu den Kognitions- und Medienwissenschaften. Die Nanowissenschaften sind ein Profilschwerpunkt der Universität. Das „Center for Nanointegration Duisburg-Essen“, kurz CENIDE, vernetzt seit 2005 interdisziplinär alle entsprechenden Forschungsaktivitäten. Die Ingenieurwissenschaften sind in diesem Netzwerk stark engagiert, das Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA), das NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ), das Zentrum für Brennstoffzellentechnik (ZBT) sowie das interdisziplinäre Institut Center Automotive Research (CAR) bilden wichtige infrastrukturelle Pfeiler.

Hier und in unseren Forschungsschwerpunkten leisten wir, weltweit vernetzt, unseren Beitrag zur Lösung der Probleme unserer Welt.

Der Schriftsteller und Physiker Georg Christoph Lichtenberg erkannte bereits im 18. Jahrhundert:
„Wo damals die Grenzen der Wissenschaft waren, da ist jetzt die Mitte.“

Das gilt unverändert fort. Also: Gestalten wir die Mitte von Morgen. Ich wünsche uns allen dabei Erfolg, Ausdauer und das notwendige Quäntchen Glück.

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Dieter Schramm
Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften Universität Duisburg-Essen.




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